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Guarda

Willkommen in Guarda

Guarda liegt auf einer sonnigen, nach Süden ausgerichteten Terrasse des Unterengadins. Das Dorf war sich früh seiner ausserordentlichen Schönheit bewusst. Von 1939 bis 1945 wurden  in einem grossangelegten Projekt an die 30 Häuser des Dorfes restauriert. Im Jahre 1975 hat der Schweizer Heimatschutz Guarda für sein prächtiges Dorfbild mit dem Henri-Louis-Wakker-Preis ausgezeichnet.

Unter den stattlichen Wohnhäusern befindet sich auch jenes, das Alois Carigiet zu seinen Schellenursli-Illustrationen inspiriert hat.

Der Name Guarda

Der Dorfname «Warda» erscheint erstmals im Jahre 1160 in einer Schenkungsurkunde der Edlen von Tarasp an den Churer Bischof. Vom altgermanischen «warda» abgeleitet, bezeichet der Name eine Warte (hoch gelegener Platz, von dem aus die Umgebung gut zu überblicken ist). Es ist nicht mehr auszumachen, ob die Bezeichnung sich ursprünglich auf einen heute nicht mehr bestehenden Wachtturm bezogen hat.

Naheliegender ist wohl, dass der Verlauf der mittelalterlichen Unterengadiner Strasse, die in Guarda einen ihrer höchsten Punkte zu überwinden hatte, dem Ort den Namen gab. Noch heute geniesst man von dieser «warda» aus einen prächtigen Ausblick ins obere und untere Inntal.

Nach: Guarda, Not Caviezel, © Schweizer Kunstführer, herausgegeben von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte.

Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Guarda

Beschreibung: In Silber krähender schwarzer Hahn, rot bewehrt.

Begründung: Das Wappen ist eine Versinnbildlichung des Dorfnamens Guarda, weil der wachende Hahn als Symbol sehr alt ist und in der biblischen Überlieferung ein markantes Wahrzeichen der Wachsamkeit bildet. Sowohl die Wachsamkeit über die evangelische Lehre im Unterengadin wie die weitausschauende Lage des Dorfes, die auch in der Namengebung des Dorfes charakteristische Gestalt gefunden hat, werden durch den Hahn eindrücklich gekennzeichnet. Gemeindefarben: Weiss-Schwarz

Zahlen & Fakten über Guarda