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Holzschlag Maria Pitschna zugunsten des Auerhahns
Dieser Wald beherbergt einige seltene Pflanzen- und Tierarten, so zum Beispiel das Auerhuhn. Ohne Pflegeeingriffe würde sich das Kronendach in diesem Bestand allmählich schliessen, und es käme nicht mehr genügend Licht auf den Boden. Das Auerhuhn ist auf eine deckende Zwergstrauchschicht mit vielen Heidelbeeren angewiesen. Mit diesem Holzschlag wird der Wald offen gehalten, damit die Sträucher gut gedeihen können. Vom Licht und der Wärme profitieren auch Lichtbaumarten wie die Lärche und die Föhre, die sonst von der schattenverträglicheren Fichte verdrängt werden.
Übrigens: Freuen Sie sich, wenn nach dem Holzschlag scheinbar ungeordnet Äste und Restholz im Wald herumliegen. Mit den zurückbleibenden Ästen und Nadeln werden die Nährstoffe an den Waldboden zurückgegeben. Zudem sind die Asthaufen wertvolle Kleinbiotope für Käfer, Insekten und Kleintiere.

Zuständiger Förster
Cla Bischoff
c.bischoff@scuol.net
081 861 20 65
Ausführung: Forstbetrieb Scuol
Holzmenge: ca. 350 m3
Dauer: 08.06. – 06.07.2026